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SC Verl 1924 e.V.
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24.7.2010 Kaminski trifft zum 2:1 [WB]

Kaminski trifft zum 2:1

SC Verl gewinnt Testspiel bei der SSVg. Velbert

Velbert (dh). Mit einem 2:1 (1:1)-Erfolg bei der SSVg. Velbert ist Fußball-Regionalligist SC Verl am Freitagabend zurückgekehrt. »Es war ein wichtiger Test bei einem guten Gegner. Die Jungs sind jetzt richtig platt, das war auch so gewollt«, sagte Co-Trainer Carsten Droll, der zufrieden war, wie sich sein geschlauchtes Team auf dem tiefen Boden wehrte: »Die gedankliche und körperliche Frische hat gefehlt. Dennoch konnte sich die Mannschaft durchsetzen.«

Lars Schröder hatte den SCV nach 21 Minuten per Kopfball in Führung gebracht, die Flanke kam von Pascal Röber. Ein Verler Ballverlust in der eigenen Hälfte ermöglichte den Gastgebern den Ausgleich (25.). Marco Kaminski erzielte schließlich mit einem schönen Distanzschuss aus 25 Metern den Siegtreffer (65.).

Neben Julian Schmidt (Aufbautraining) fehlte Janosch Bluhm aus privaten Gründen. Kayan Kaya, Ferhat Kurtulus und Lennard Siebrecht hatten am Donnerstag mit der zweiten Mannschaft bei Roland Beckum gespielt (2:3) und waren in Verl geblieben.
SC Verl: Mandic (46. Kampe) - Brinker (60. Müller), Capretti, Saur Kaminski - Leeneman (60. J. Schröder), Venker (46. Bömer-Schulte) - Arifi (46. Großeschallau), Röber - Bertels, L. Schröder (46. Gaudian).

Artikel vom 24.07.2010




Kommentar von Dirk Heidemann

Der beliebte Staffelleiter

Staffelleiter zu sein, kann zuweilen ein harter Job sein. Vor allem, wenn der Ball noch gar nicht rollt. Denn neben Zu- und Abgängen bewegt Vereine sowie Fans vor allem eine Frage: wie sieht der Spielplan aus? Und dabei können es die Staffelleiter nun mal nicht jedem recht machen. Dementsprechend helle Mienen gibt es auf der einen Seite, griesgrämige Gesichter auf der anderen Seite. Beispiel SC Verl. An den ersten sechs Spieltagen muss der heimische Fußball-Regionalligist gleich fünf Mal gegen Reserveteams aus der Bundesliga ran. Die Durststrecke endet erst Ende September mit dem Derby gegen Wiedenbrück. Attraktiv sieht anders aus.
Beispiel SC Wiedenbrück. Nur zu gerne hätte der Aufsteiger mit zwei Auswärtsspielen begonnen, um zeitlich Luft für den Stadionumbau zu bekommen. Der DFB hörte nicht hin, am 21. August kommt Bayer Leverkusen II. Beispiel SV Spexard. Vier Derbys an den ersten sechs Spieltagen. Da kann keiner meckern. Gütersloh und Delbrück daheim, in Lippstadt sowie Dornberg - so sieht echte Vorfreude auf die Saison aus. Beispiel Victoria Clarholz. Zum Auftakt SC Herford, das nächste Heimspiel ein Derby gegen den SC Verl II. Das macht Laune.
Und was sagen die Trainer, wenn sie auf die so heiß ersehnten Spielpläne angesprochen werden? »Ist mir völlig egal, wir müssen doch sowieso gegen alle spielen«. Wie beruhigend für die Staffelleiter. Ist wohl doch nur alles halb so wild.

Dirk Heidemann

Artikel vom 24.07.2010


mit freundlicher Genehmigung
http://www.westfalen-blatt.de/